Winterdepression hört sich saisonal an und ist wohl auch nur saisonal, aber die betroffenen Personen leider darunter. Herbstblues oder Winterdepression nennt man den Zustand bei Personen, die gerade in der dunkleren Jahreszeit trübsinnig, grundlos traurig sind und morgens am liebsten im Bett bleiben möchten.
Die Hauptursache für die Winterdepression liegt hauptsächlich am Lichtmangel, weshalb es am allerbesten ist, wenn man sich so oft und lange wie möglich im Freien aufhält. Wenn der Körper kein Licht erhält, fährt er die Produktion von Serotonin herunter. Serotonin nennt man auch Glückshormon. Im Gegenzug wird die Produktion von Melatonin erhöht. Das ist das Hormon, welches normalerweise für den Schlaf zuständig ist. Das heißt also, Menschen mit einer Winterdepression sind deshalb oft müde und schlapp.
Neben dem Sonnenlicht hilft auch Johanniskraut gegen eine Winterdepression, denn seine Pflanzenextrakte wirken stimmungsaufhellend. Diesen sollte man sich aber in der richtigen Dosis in der Apotheke oder in einem Fachgeschäft mischen lassen.
Nur im schlimmsten Notfall, wenn andere Maßnahmen nicht greifen, sollte man auf Antidepressiva zurückgreifen.
Eine morgendliche Lichtdusche mit mindestens 2.500 Lux ist ebenfalls sehr hilfreich. Das Licht muss dabei aber die Netzhaut des Auges erreichen, sonst kann der Impuls zur Steigerung der Serotonin Produktion nicht ans Gehirn weitergeleitet werden.
Weitere Informationen finden Sie auch in diesem Artikel
Wenn man den einen oder anderen Tipp für sich nutzt, wird es sicher bald besser mit Ihrer Winterdepression.




