Wieder einmal mussten Mäuse für uns Menschen etwas austesten.
Dass Pickel an Stresstagen eher blühen als an anderen Tagen, hat jeder an sich selbst schon festgestellt. Warum das so ist und wie sich unsere Psyche auf unser körperliches Befinden auswirkt, wird es so nach und nach erforscht.
An der Universität in Kalifornien wurden Mäuse einige Tage Stress ausgesetzt, indem sie nicht schlafen durften, ständigem Lärm ausgesetzt und in engen Käfigen zusammengestopft waren.
Vor und nach der Studie wurde die Hautoberfläche untersucht. Es gab ein eindeutiges Ergebnis:
Nach dieser Stresssituation gab es kaum noch antimikrobielle Eiweißstoffe auf der Haut der Mäuse.
Im „Journal of Clinical Investigation“ wurde das Ergebnis veröffentlicht. Die Folgen der fehlenden Eiweißstoffe waren die, dass sich bei den gestressten Mäusen bakterielle Hautinfektionen viel besser verbreiteten als bei den anderen Mäusen.
Dadurch scheint erwiesen, dass Stresshormone bei der Verminderung der körpereigenen Bakterienabwehr eine sehr große Rolle spielen.
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