PC Hardware Fehler entdecken – Tipps zur Diagnose

Gerade bei älteren Systemen kann es immer mal vorkommen, dass der Computer nicht mehr hochfährt. In diesem Fall suchen viele gleich den PC-Händler auf. So eine Reparatur kann dann aber schnell mal 100 Euro und mehr kosten. Dies muss aber nicht sein. Auch als Laie mit ein wenig Geschick kann man den PC selbst reparieren bzw. den Fehler beheben. Deshalb gibt es hier einige Tipps zur Diagnose von Hardware-Fehlern.

Zunächst sollten alle unnötigen Peripherie (Drucker, Scanner, Webcam, Kartenleser,…) abgestöpselt werden. Es ist nämlich auch möglich, dass diese Komponenten einen Fehler verursachen. Mindestens notwendig sind damit ein Computer richtig startet: Netzteil, Mainboard, Grafikkarte, RAM-Speicher, CPU, Festplatte. Unnötig sind per USB angeschlossene Geräte, wie Festplatten, Drucker, Maus.

Nun kann man den Start des PCs erneut versuchen. Jetzt muss auf den Startvorgang geachtet werden. Normalerweise sollte jeder Computer zu Beginn einen Piep-Ton von sich geben. Je nachdem welches Mainboard verbaut ist, kann man anhand von Peep-Code-Tabellen jetzt bereits PC-Fehler entdecken bzw. defekte Komponenten auffinden. Beim normalen Start des Computers ohne defekte Hardware piept ein PC gewöhnlich einmal kurz.

Tipp für den Arbeitsspeicher: Sollte ein RAM-Riegel defekt sein, kann man dies mit dem kostenlosen Tool Memtest entdecken. Auch wenn der PC oft und unregelmäßig abstürzt, sollte der Arbeitsspeicher geprüft werden. Oft liegen hier Fehler im Speicherbaustein vor. Ein Austausch bewirkt hier oft Wunder.

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