Mount Everest – Todeszone

Mount Everst – Todeszone

Laut einem Bericht der Zeitschrift „Welt der Wunder“ werden 2007 mehr denn je Menschen den Mount Everest besteigen wollen. Jeder Zehnte wird sterben, denn der Berg hat seine eigenen Gesetze. Kennen die Bergsteiger die Mount Everest – Todeszone?

Was passiert auf 6000 m Höhe des Mount Everest:
Bei großer Kälte fängt der Körper an auf Sparflamme zu arbeiten: Alles wird weniger durchblutet. Die Temperaturen sinken auf bis zu 50 Grad unter Null, wenn der Orkan tobt. Zum Ende hin werden nochmal Glückshormone ausgeschüttet , um letzte Kräfte zu mobilisieren….

Was passiert auf 7000 m Höhe des Mount Everest
Egal, wie viel der Mensch atmet, der Körper leidet unter Sauerstoffmangel. Jede Minute sterben Millionen Hirnzellen. Die trockene Luft dickt das Blut an, so dass es zu Gerinnseln kommen kann: Kopfschmerzen, Hallizunationen..

Was passiert auf 7500 m Höhe des Mount Everest
Hier beginnt die Todeszone. Überlebenszeit 48 Stunden , da eine dauerhafte Anpassung nicht möglich ist.


Was passiert auf 8500 m Höhe des Mount Everest
„Freak Weather“ , wie es Bergsteiger nennen. Hier sinkt der Druck plötzlich, so dass die ohnehin dünne Luft in der Todeszone abgesaugt wird. Sauerstoff sinkt gegen Null. Die Bedingungen sind ähnlich denen im Weltall. Mehr als die Hälfte aller Todesfälle werden durch dieses Wetterphänomen verursacht, für das es keine Vorwarnung gibt.

Was passiert auf 8850 m Höhe – auf dem Gipfel des Mount Everest
Der Gipfel liegt auf der Höhe des Jetstreams. Diese Winde werden doppelt so schnell wie ein Hurrikan der Stärke 3 –innerhalb von wenigen Minuten. Die Temperatur fällt um 30 Grad. Eispartikel prasseln wie ein Sandstrahlgebläse auf die Haut. Atmen wird unmöglich.

Angesichts dieser kurzen von „Welt der Wunder“ geschilderten Tatsachen, mutet es wie ein Wunder an, dass Menschen überhaupt den Mount Everest bzw. die Mount Everest – Todeszone bezwingen können und dies auch noch überleben.

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