Johanna Päpstin
Johanna Päpstin. Ja, Sie lesen richtig, ein weiblicher Papst. Hierüber gibt es Überlieferungen, Spekulationen und Gerüchte, die immerhin nun dazu führen, dass diese Geschiche von Sönke Wortmann verfilmt wurde und demnächst in die Kinos kommt.
Was weiß man eigentlich über Johanna die Päpstin?
Laut der Legende verkleidete sich das Mädchen Johanna aus Ingelheim als Mönch, damit sie Theologie studieren darf. Diese Begebenheit wird ins Jahr 855 hineininterpretiert.
Als Papst Johannes Anglicus – eigentlich Päpstin Johanna – ist sie zwei Jahre lang das Oberhaupt der katholischen Kirche. Es ist allerdings umstritten, ob es einen Johannes Anglicus überhaupt gab. Zumindest gab es ihn nicht offiziell. Stattedessen wird von einem Benedikt III berichtet. Allerdings halten viele Historiker diesen wiederum für eine Erfindung. Die Archive des Vatikans sind hier hier sehr dürftig.
Was geschah nun mit Johanna der Päpstin?
Im April 858 soll sie als Johannes Anglicus bei einer Prozession in Rom zusammengebrochen sein und ein Kind geboren haben. Einige Chronisten behaupten, die Päpstin Johanna sein an den Folgen der Geburt gestorben, während andere Quellen darüber berichten, dass sie vom erzürnten Volk zu Tode getrampelt wurde. Die humanste Version ist die, dass sie in ein Koster verbannt wurde.

