Mit dem Geldwäschegesetz werden Sie in Konflikt geraten, wenn Sie auf Angebot reagieren, die derzeit wieder verstärkt als Spam-Mails unterwegs sind. Diese Mails versprechen Ihnen einen Traumjob z.B. als Financial Agent. Ihre Tätigkeit würde darin bestehen, Geldüberweisungen auf Ihr eigenes Konto zu akzeptieren und dieses dann an eine angebliche Geschäftsadresse weiterzuleiten. Als Financial Agent dürfen Sie sich dann eine Provision von drei bis fünf Prozent behalten. Wenn Sie so ein Jobangebot annehmen, verstoßen Sie eindeutig gegen das Geldwäschegesetz, da die Gelder bzw. die Summen, um die es hier geht, aus betrügerischen Online-Geschäften oder Online-Auktionen stammt. Dieses Geld, welches Sie waschen sollen, wurde vorher meist einem arglosen, unvorsichtigen Menschen per Pishing-Attacke gestohlen.
Die Internet-Diebe nutzen derzeit verstärkt die Stimmung der sogenannten Finanzkrise und deren Folgen aus, um ebenfalls arglose Leute, die einen Job suchen, zu Kriminellen zu machen, die dann unbewusst gegen das Geldwäschegesetz verstoßen.
Achtung also, wenn Ihnen ein Job als Heimarbeiter oder Buchhalter oder Finanzagent angeboten wird.
Im Betreff steht oft so etwas wie: “unbedeutender Zeitaufwand, der Kröten bringt” oder auch “winziger Zeitaufwand, der Money bringt”. Achten Sie verstärkt auf den e-mail-Absender. Die Gauner verschicken oft die Mails per Gmail.
Auch wenn Sie nur ein einziges Mal so eine Transaktion gemacht haben, kann der Staatsanwalt bei Ihnen anklopfen, denn Sie verstoßen hier eindeutig gegen das Geldwäschegesetz.
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