Eine Einführung zur PRK und deren Weiterentwicklung C-Ten
PRK ist die Abkürzung für photorefraktive Keratektomie und ist die älteste und am häufigsten genutzte Methode, Fehlsichtigkeit per Augen lasern zu korrigieren. Dabei werden nach Entfernen der Epithel nur oberflächlich Laserstrahlen zur Behandlung eingesetzt. Im Anschluss an die OP muss mit starken Schmerzen gerechnet werden, das Epithel wächst – durch eine Kontaktlinse geschützt – nach; die Bildung von Narben ist höchst unwahrscheinlich. Je nach Dioptrien-Gruppe und angestrebter Korrektur ändert sich das Ergebnis. Dem Wunschwert kann sich nur angenähert werden, nach einer Studie ist dies aber in 79 Prozent der Fälle sehr gut gelungen. Ein kleiner Teil der Studienteilnehmer klagte über Nachtsichtprobleme oder trockene Augen.
C-Ten – Die neuste Methode
Mit der C-Ten wurden die Methoden PRK, Lasek und Epilasik weiterentwickelt. Sie gilt als schnellste und derzeit jüngste Methode. Die Korrekturen können für jeden Patienten individuell festgelegt werden. Während der Operation wird das Auge mit keinerlei Instrument berührt. Laser tragen die Epithel ab und nehmen die Korrektur vor. Im Vorfeld wurde das Auge durch andere Lasermessgeräte exakt vermessen, damit während der OP nicht zu viel oder zu wenig Gewebe abgetragen wird. C-Ten wird vor allem zur Korrektur von Hornhautverkrümmung und Kurzsichtigkeit verwendet; für die Korrektur von Weitsichtigkeit ist sie eher weniger geeignet. Das postoperative Schmerzempfinden ist äußerst gering, das Phänomen der trockenen Augen tritt nur in den seltensten Fällen auf.
Daher sollte die C-Ten-Methode der PRK vorgezogen werden, da sie eine sinnvolle Weiterentwicklung darstellt, Risiken minimiert, dafür aber etwas weniger Anwendungsmöglichkeiten besitzt.

