Eierfarben stehen derzeit auf vielen Einkaufszetteln. Die Stiftung Warentest veröffentlicht in ihrem aktuellen Heft 4/2009 die Testergebnisse für Eierfarben. Dabei gibt es neben den Testergebnissen auch noch allgemeine Tipps für Eierfarben. So sollte man unbedingt auf Lebensmittelfarben achten. Chemiefarben sind zwar nicht gesundheitsschädlich, wie ausdrücklich erwähnt wird, aber manche künstlichen Farbstoffe enthalten E Stoffe, die nicht unumstritten sind, wie z.B. Azorubin (E122 – färbt Eier rot). Dieser und ähnlich vorgefundene Stoffe in den Eierfarben können bei empfindlichen Menschen allergieähnliche Reaktionen auslösen. Laut Stiftung Warentest sind diese Azofarben, die auch in Süßigkeiten vorkommen zum Eierfärben aber in Ordnung, da sie auf die Schale kommen, die ja nicht gegessen wird.
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Auch bei Farbstoffen aus der Natur muss man aufpassen. Rot- Gelb und Blauhölzer sind z.B. nicht als Lebensmittelzusatzstoffe zugelassen, deshalb auch nicht als Eierfarben zu verwenden. Die Stiftung Warentest gibt hier auch keine Empfehlungen oder Rangfolge an bei den Eierfarben, sondern berichtet über die erzielten Ergebnisse, welche natürlich auch von Ei zu Ei unterschiedlich ausfallen können. Manche Eier nehmen Farbe besser an als andere.
Farbe in Glanzmalstiften wird schnell wulstig und zäh. Wer Färbestäbchen kauft, wird feststellen, dass damit keine gewollten Muster möglich sind, da die Farbe verläuft.
Hier ein paar ganz natürliche Eierfarben:
- Rotkohl: Eier im Sud mitkochen. Sie werden blassviolett
- Zwiebelschalen um die Eier wickeln und in einen Strumpf stecken. Eierfarbe = braun-gelb marmoriert
- Schwarztee färbt Eier braun. (10 Beutel pro Liter)
- Blaubeersaft färbt Eier dunkelblaugrau
- Kurkuma gibt gelbe Eier.
Wer gerne grüne Eier haben möchte, kann diese auf dem Markt kaufen. Die aus den Anden stammenden Araucana-Hühner legen grüne Eier, da sie einen Farbstoff aus der Galle in die Schale lagern.
Früher haben wir einfach Wasserfarbe genommen und die Eier danach mit Butter eingerieben. Über Gesundheitsfragen bei den Farben hat damals noch niemand nachgedacht. Sie ist gar nicht so einfach, die Sache mit den Eierfarben.


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