Abrufkredit

Ein Abrufkredit ist laut Finanztest von der Stiftung Warentest eine gute Möglichkeit, wenn man ohne gelegentliche Finanzhilfe der Bank nicht auskommt. Der Kreditrahmen hängt von der Kreditwürdiigkeit des Kontoinhabers ab. Zinsen werden hier nur für die tatsächlich genutzte Höhe berechnet.

Der eindeutige Vorteil im Vergleich zum Dispokredit sind die niedrigeren Zinsen. Allerdings ist der Abrufkredit teurer als ein Ratenkredit. Übrigens müssen Sie den Abrufkredit nicht bei Ihrer kontoführenden Bank beantragen. Falls Geld benötigt wird, landet dies bequem auf Ihrem bestehenden Girokonto.
Diese Kreditart wird häufig auch als Reserve angesehen für nicht vorhersehbare Ausgaben beantragt.

Die Tilgung des Abrufkredits kann man relativ flexibel gestalten. Es wird im allgemeinen eine monatliche Mindesttilgung vereinbart. Ein Nachteil dieser Kreditart ist es, dass die Zinssätze nicht festgelegt werden und deshalb variabel sind. Diese werden automatisch dem allgemeinen Marktverhalten angepasst.

Finanztest hat festgestellt, dass Banken leider ihren Kunden selten einen Abrufkredit anbieten. Nur 16 von 83 Banken haben ihn im Angebot den Abrufkredit.

 

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